Der siebte Sinn

Unser letzter Beitrag erzählte von airooom’s Anfang, wieso wir die Infektionsschutzampel entwickelten und über unsere Kooperation mit der TU Braunschweig. Aber wieso ist Luftgüte überhaupt ein so wichtiges Thema geworden und womit wird diese festgestellt? Viele Lüften nach eigener Einschätzung und nicht nach gemessenen Werten. Wozu eine airooom Ampel, wenn man doch einfach nach dem eigenen Gefühl lüften kann?

Der Schein, oder in diesem Fall die Luft, trügt. Viele Menschen assoziieren kalte Luft mit frischer Luft oder warme, stickige Luft mit schlechter Luft. Dies kann in Fällen richtig sein, aber zum Großteil täuscht das Gefühl, da der Mensch nicht die entsprechenden Sinne, um die Luftgüte einzuschätzen besitzt. Diese Aufgabe übernimmt unsere Ampel und selbst diese besitzt verschiedenste Sensoren, um ein exaktes Ergebnis zu garantieren. Der bekannteste unserer Sensoren sollte der CO2-Sensor sein, welcher den CO2-Gehalt des Raumes misst und diesen, entsprechend den Vorgaben des Umweltbundesamts, beurteilt. Der CO2-Gehalt allein gibt aber kein aussagekräftiges Ergebnis zur Luftgüte. Wir verheiraten die Daten zum CO2-Gehalt, Temperatur und Lautstärkepegel, und leiten daraus Aktivität und Aerosolkonzentration ab. Letztendlich bestimmen wir so – unter Hinzunahme der Inzidenz – das konkrete Infektionsrisko im Raum. Die wohl wichtigste Eigenschaft ist aber die individuelle Anpassung jeder Ampel an den entsprechenden Raum. Unser Team an kompetenten Fachkräften installiert jede Ampel, ermittelt  ebenfalls die Raummaße und erfasst Lüftungsmöglichkeiten, wie Fenster, Türen und Lüftungsanlagen. Des Weiteren wird die Anzahl der Personen und welche Altersgruppe die Räumlichkeiten hauptsächlich nutzt, erfasst. Die Werte unterscheiden sich zwischen gewissen Altersstufen, weswegen wir auch hierauf achten. Doch wie sollen wir wissen, ob der Raum überhaupt besetzt ist? Der Lautstärkesensor misst den Lautstärkepegel innerhalb des Raumes und ermöglicht uns ein individuelles Reporting bezüglich der Belegungszeiten zu schaffen. Hierbei werden selbstverständlich zu keiner Zeit personenbezogenen Daten aufgenommen oder gespeichert. Was unserer Service außerdem alles beinhaltet, wird in kommenden Beiträgen vorgestellt. Nächste Woche berichten wir über das nächste Modell der Infektionsschutzampel und den Weg der Entwicklung. Bleiben Sie gespannt und gesund!

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